Gedanken und Planung zur Faltung
March 4, 2008 — melamw4Hallo mal wieder.
Durch meine Ausbildung im gestaltungs-technischen Bereich habe ich schon einige Praxiserfahrungen auf dem Gebiet der Bookletgestaltung machen können. Deshalb stimme ich nicht mit den vorgegebenen Ideen überein, das Booklet “normal” zu falten und somit auf 12 Faltseiten zu kommen. Dadurch würde das Booklet die Präsentationsfähigkeit einer Stadtkarte erhalten und kein praktisch, handliches Falten ermöglichen. Außerdem würde dadurch die Aussagekraft unseres Themas in Mitleidenschaft gezogen werden, denn durch die entstandene Faltlänge verliert ein Mensch automatisch das Interesse am Lesen und Falten, sodass das Booklet nach kürzester Zeit wieder weggelegt wird.
Daher wären meine Vorschläge um dieses Problem zu beseitigen, das Booklet zu binden bzw. zu klammern, damit der Charakter eines seriösen Flyers entsteht und das leichte Umblättern gewährleistet wird. Das Booklet würde dann nicht mehr aus 12 Seiten bestehen, eher aus 4-5, diese wären aber gleichzeitig etwas größer um wieder das Gesamtmaß des halben DIN A2 Blattes zu erreichen. Dadurch können aufgelockerte Textpassagen entstehen, die einen besseren Lesefluss ermöglichen, da wir mehr Platz zur Verfügung haben und die Texte daher nicht in einer kleinen Schriftgröße und eng aneinander (kompress) anordnen müssen. Außerdem würde dann immer nur eine Rubrik (ein Thema) eine Seite ausfüllen, damit die Anschaulichkeit und Nachvollziehbarkeit gewährleistet wird und die Lesequalität nicht durch Umblättern gestört wird.
(Beispiel dafür folgt)
Oder das Booklet wird wie eine Ziehharmonika gefaltet, aber so dass sich die übereinanderliegenden Seiten nicht ganz verdecken, sondern das am rechten Rand der jeweilig nächsten Seite eine kleine Spalte entsteht, in der die Überschrift für den dazugehörigen Text steht. Das würde die einfache Orientierung der jeweiligen Rubriken am Booklet sicherstellen und dem Leser schon beim ersten Blick eine Einsicht über unser Thema bieten. Außerdem würde sich das Falten in eine Richtung beschränken und damit wieder dem Komfort und Annehmlichkeit des Lesers zu Gute kommen, da er sich nicht auf verschiedene Falttechniken konzentrieren muss und der Inhalt des Booklets gestaffelt nacheinander zu lesen ist. Der Inhalt wird also nicht von verschiedenen Faltrichtungen unterbrochen oder zerstört und der Leser kann ihn ohne große Mühe folgen.
(Beispiel dafür folgt)
Mein Team und ich sehen diese Art der Gestaltung im Bereich des Faltens oder Klammerns als gelungen an, da die Darstellung des Booklets dadurch viel ansprechender wirkt. Uns ist, dass wir damit den vorgegebenen Forderungen entgegen treten, doch sind wir aber gleichzeitig von unsere Idee überzeugt und würden sie gerne in die Tat umsetzen. Sollte sie aber nicht als Angemessen erscheinen, würden wir uns mit der geforderten Variante arrangieren, obwohl es nicht mehr unserem gewünschten Endprodukt nahe käme.
Bis zum nächsten Eintrag
Melanie







