Gedanken und Planung zur Faltung

Hallo mal wieder.
Durch meine Ausbildung im gestaltungs-technischen Bereich habe ich schon einige Praxiserfahrungen auf dem Gebiet der Bookletgestaltung machen können. Deshalb stimme ich nicht mit den vorgegebenen Ideen überein, das Booklet “normal” zu falten und somit auf 12 Faltseiten zu kommen. Dadurch würde das Booklet die Präsentationsfähigkeit einer Stadtkarte erhalten und kein praktisch, handliches Falten ermöglichen. Außerdem würde dadurch die Aussagekraft unseres Themas in Mitleidenschaft gezogen werden, denn durch die entstandene Faltlänge verliert ein Mensch automatisch das Interesse am Lesen und Falten, sodass das Booklet nach kürzester Zeit wieder weggelegt wird.

Daher wären meine Vorschläge um dieses Problem zu beseitigen, das Booklet zu binden bzw. zu klammern, damit der Charakter eines seriösen Flyers entsteht und das leichte Umblättern gewährleistet wird. Das Booklet würde dann nicht mehr aus 12 Seiten bestehen, eher aus 4-5, diese wären aber gleichzeitig etwas größer um wieder das Gesamtmaß des halben DIN A2 Blattes zu erreichen. Dadurch können aufgelockerte Textpassagen entstehen, die einen besseren Lesefluss ermöglichen, da wir mehr Platz zur Verfügung haben und die Texte daher nicht in einer kleinen Schriftgröße und eng aneinander (kompress) anordnen müssen. Außerdem würde dann immer nur eine Rubrik (ein Thema) eine Seite ausfüllen, damit die Anschaulichkeit und Nachvollziehbarkeit gewährleistet wird und die Lesequalität nicht durch Umblättern gestört wird.

(Beispiel dafür folgt)

Oder das Booklet wird wie eine Ziehharmonika gefaltet, aber so dass sich die übereinanderliegenden Seiten nicht ganz verdecken, sondern das am rechten Rand der jeweilig nächsten Seite eine kleine Spalte entsteht, in der die Überschrift für den dazugehörigen Text steht. Das würde die einfache Orientierung der jeweiligen Rubriken am Booklet sicherstellen und dem Leser schon beim ersten Blick eine Einsicht über unser Thema bieten. Außerdem würde sich das Falten in eine Richtung beschränken und damit wieder dem Komfort und Annehmlichkeit des Lesers zu Gute kommen, da er sich nicht auf verschiedene Falttechniken konzentrieren muss und der Inhalt des Booklets gestaffelt nacheinander zu lesen ist. Der Inhalt wird also nicht von verschiedenen Faltrichtungen unterbrochen oder zerstört und der Leser kann ihn ohne große Mühe folgen.

(Beispiel dafür folgt)

Mein Team und ich sehen diese Art der Gestaltung im Bereich des Faltens oder Klammerns als gelungen an, da die Darstellung des Booklets dadurch viel ansprechender wirkt. Uns ist, dass wir damit den vorgegebenen Forderungen entgegen treten, doch sind wir aber gleichzeitig von unsere Idee überzeugt und würden sie gerne in die Tat umsetzen. Sollte sie aber nicht als Angemessen erscheinen, würden wir uns mit der geforderten Variante arrangieren, obwohl es nicht mehr unserem gewünschten Endprodukt nahe käme.

Bis zum nächsten Eintrag

Melanie

Recherche zur Bookletfaltung

Halli Hallo

Da unsere Zeit im Moment durch die Prüfungen etwas eingeschränkt ist, sind unsere Gruppentreffen auf das Internet beschränkt. Dadurch können wir unsere Ideen weiter austauschen und immer einen aktuellen Stand gewährleisten. Zur gleichen Zeit konnte ich meine Recherche zur Bookletfaltung weiter antreiben und präsentiere euch nun ein paar Falzarten, die ich gefunden habe.

Flyerarten

Falzarten

1-Bruch-Falz

Fensterfalz
2-Bruch-Zick-Zack-Falz
2-Bruch-Wickelfalz
3-Bruch-Wickelfalz
3-Bruch-Zick-Zackfalz
2-Bruch-Parallelfalz
2-Bruch-Kreuz-Falz

Quelle:http://www.druckcenter.de/haupt/index.php?content=flyer

Diese Falzungen sind aber für meinen Geschmack noch etwas langweilig und anspruchslos und sie decken sich auch nicht mit meiner ursprünglichen Grundidee. Daher werde ich demnächst versuchen meine Faltung aufzuzeichnen um sie in meinen Blog zu stellen. Wünscht mir viel Glück :) Und bis zum nächsten Eintrag.

Melanie

Die nächsten Schritte

Schönen guten abend allerseits

Nun, da unser Projekt über “Alex´s Lemonade Stand” von  unserem Dozent Herrn Kreuzberger abgesegnet wurde,  können die nächsten Schritte zur Weiterentwicklung des Booklets getan werden. Unser Projekt befand sich nämlich zwischenzeitlich etwas in der Schwebe, da wir davon überzeugt waren, ein Thema unserer Wahl gestalten zu können. Diese Überzeugung erhielt aber einen gewaltigen Knick als die Aufgabenstellung für dieses Projekt geändert im Internet erschien. Darin war nichts mehr von der Eigenwahl zu lesen sondern von einer Gestaltung des Ilmenauer Campus. Doch nach der Klärung mit unserem Dozenten können wir weiter an unserem Booklet arbeiten.

Noch an dem gleichen Tag räumte die Kassiopeia-Gruppe das nächste Treffen ein um über den weiteren Verlauf zu entscheiden. Für mich hieß das weiter an der Faltgestaltung des Booklets nachzudenken und einige auszuprobieren auf ihre Tauglichkeit. Nichts wäre schlimmer als sich etwas auszudenken, was dann im Endeffekt nich klappen würde. Dabei muss ich darauf achten das inhaltliche Aussagen nicht durch die Faltung zerstört bzw. getrennt werden. Das Klappen der Seiten muss also eine logische Struktur aufweisen und kombiniert werden mit dem sechsspaltigen Layout, welches als Vorgabe dient. Doch kann dieser Schritt erst angegangen werden wenn der Inhalt des Booklets fessteht, damit ich etwas habe, an dem ich mich orientieren kann. Deshalb sammle ich bis zu diesem Zeitpunkt noch Anschauungsmaterial, lasse mich etwas inspirieren und falte viele Blätter.

Das wars dann auch schon für heute. Aber der nächste Eintrag lässt nicht lange auf sich warten.

Also bis bald

Melanie

Konzeptidee

Hallo mal wieder

In meiner Studienrichtung der Angewandten Medienwissenschaft habe ich eine Vielzahl an unterschiedlichen Fächern und eines davon ist das Fach Elektronische Dokumente. Darin haben wir ein Projektauftrag gestellt bekommen, für das zweite Fachsemester. Auch diesmal wird diese Aufgabe von meiner Gruppe, die aus Maria, Claudia, Sandra und mir besteht, erledigt. Zusammen haben wir uns den Teamnamen Kassiopeia gegeben und auch schon eine Protopage-Seite erstellt (www.protopage.com/kassiopeia).

In der jetzigen Aufgabenstellung sollten wir uns eine Non-profit-Organisation aussuchen und entweder ein Booklet oder eine Website über sie anfertigen. Der Entschluss das Booklet als Gestaltungsmittel zu wählen war ziemlich schnell gefasst, da auf diesem Gebiet schon einige Erfahrungen existieren, aufgrund von früheren Ausbildungen im Bereich Gestaltungstechnik.

Da uns aber die angebotenen Vorgaben der Uni nicht direkt ansprachen, nahm sich Maria freiwillig Zeit um etwas passenderes zu finden. Mit Erfolg wie wir denken. Sie stoß in der Internetrecherche auf eine Website mit dem Namen “Alex`s Lemonade Stand”. Dabei handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation aus Amerika, die versucht an Krebs erkrankten Kindern zu helfen. Da diese Seite (www.alexslemonade.org) aber nur in englisch existiert, stellt es natürlich eine Barriere dar, die wir mit unserem zweisprachigen Booklet (Deutsch/Englisch) überbrücken wollen.

Dadurch möchten wir einen kleinen Beitrag leisten und diese Organisation unterstützen. Denn wir erhoffen uns durch die Beseitigung der Sprachhindernisse, die Organisation bekannter zu machen um eventuell das Interesse von noch mehr Menschen zu wecken. Vielleicht kann dann durch diesen Bekanntheitsgrad noch vielen anderen krebskranken Kindern geholfen werde.

Die Idee des Konzepts stand, nun mussten wir nur noch etwas präziser werden in unserem Grundaufbau. Daher trafen wir uns am 18.01.08 um 9.30 Uhr in der Mensa-Cafeteria. Als erstes wurden die Aufgaben verteilt. Claudia sollte erste Scribbles anlegen um ein anfängliches Layout zu erschaffen. Marias Aufgabe besteht darin den englischen Text der Website zu übersetzen und ihn qualitativ ins Deutsche zu übertragen. Die Bildbearbeitung liegt in den Händen von Sandra, was aber eigentlich auch schon von Anfang an feststand. Da sie eine kleine Zauberin ist was Photoshop angeht. Meine Aufgabe wird dann sein, den von Maria formatierten Text in das Layout zu integrieren, die Typografie also.

Das Farbkonzept soll grundsätzlich an die der Website angepasst sein, mit dem Symbol der Zitrone. Das heißt es wird hauptsächlich mit orange/gelb gearbeitet und als Gegenspiel werden die Komplementärfarben eingesetzt. Das Konzept soll dadurch auffallen, aber trotzdem gleichzeitig harmonisch wirken und die notwendige Seriösität ausstrahlen, die dieses Thema mit sich bringt. Da wir das Booklet gerne dynamisch aussehen lassen möchten, werden wir wahrscheinlich eine Falttechnik wählen, die eine stufenartige Form birgt. Der Inhalt wird die Geschichte von Alex tragen und die Aufklärung über krebskranke Kinder. Daher überlegen wir auch, ob wir eventuell die Spendendaten der Website mit aufführen.

Grundsätzlich bin ich sehr froh über diese Art der Aufgabe, da meine Gruppe und ich vielleicht die Mögleichkeit haben, Menschen helfen zu können. Daher werde ich hoffentlich eine gute Typografie erstellen können, die das Thema gut interpretiert. Das erstmal zu unseren Grundideen und Vorstellungen. Natürlich werden dann weitere Berichte folgen um die Entstehung des Booklets zu dokumentieren.

Melanie

Mein Kassiopeia und ich

Hallo allerseits

Mein Name ist Melanie und ich bin ein Mitglied von der Kassiopeia-Gruppe, mit meinem ersten Blog überhaupt.