Liebe Blogleser
Nachdem wir unsere Prüfungen hinter uns gebracht haben, standen nicht die längst ersehnten Semesterferien im Vordergrund, sondern die Fertigstellung an unserer Hausarbeit und natürlich die Beendigung unseres Booklets.
Meine Pflicht bestand darin, die Textelemente, die Maria in deutsch und englisch verfasste und mir schickte, so anzuordnen, das sie sich sinnvoll mit den Falzungen ergänzen. Ich war also vereinfacht gesagt, für die Typografie verantwortlich. Das bedeutet, nach dem Sichten der Texte, hab ich zuerst ein Dokument erstellt, dass den Maß des Booklets entspricht, plus einer Zugabe von 5mm an jeder Seite. Warum? Man benötigt später für den Druckvorgang einen Rand, damit beim Drucken keine Fehler direkt beim Booklet auftauchen, oder dadurch Elemente im Booklet zerstört werden. Der normale Weg ist im Dokument selber, die Schnittmarken auf die gewünschten Maße einzustellen, doch da ich es leider nicht in meinem Programm erledigen konnte, übernahm Sandra diese Aufgabe für mich.
Nachdem also das Grundgerüst stand, begann ich die Textblöcke in die InDesign Datei zu importieren. Da sich die Texte in Word über 8 Seiten erstreckten, ging ich etappenweise damit vor. Das bedeutet, dass ich immer nur einen Textabschnitt einfügte, der aus einem eigenen Thema bestand und konnte dadurch die Texte übersichtlicher anordnen. Da die Texte aber auch gut lesbar sein sollten, entschied ich mich für die Schriftart Verdana, sie hat keine Serifen und kann dadurch optimal erfasst werden.

Nachdem alle Texte im Dokument ihren Platz besaßen, ergab sich das Problem, dass die Texte viel zu viel Raum einnahmen und somit keine Luft mehr für Grafiken ließ. Daher musste ich wohl oder übel Kürzungen vornehmen. Ich entschied mich für den Text über Alex, der ihr kurzes Leben beschrieb. Eigentlich ein sehr ergreifender Bericht, der die tragischen Umstände ihrer Erkrankung schildert, doch da wir schon ausreichend Material hatten, der die Entstehung des Limonandenstandes erzählt und wir auch sonst einige Daten über Alex verwendeten, erschien es als sinnvoll. Mit unserem Booklet wollen wir nicht nur Alex Geschichte der Welt zeigen, sondern das auch andere Kinder vom Krebs befallen werden können.
Nachdem ich also, das grüne Licht von Maria bekam, diesen Teil weg zu lassen, konnte ich mit der Typografie weiter machen. Dabei musste beachtet werden, dass die dazu passenden Überschriften am Seitenrand auftauchen, damit sie im zusammengefalteten Zustand auch zu sehen sind. Daher mussten die Texte auch so angeordnet werden, dass sie nur einen bestimmten Platz beanspruchen und nicht in den Raum der anderen Texte übergehen und somit eventuell nicht zu den Überschriften passen könnten.

Damit also alle Texte in das Booklet passen, musste ich mehrere Male die Schriftgröße ändern. Nach einigen Versuchen und nach noch viel öfteren verschieben der Texte, behielt ich die Schriftgröße 10,5 pt bei. Sie ist noch groß genug um gut gelesen zu werden, aber klein genug damit alle Texte passen.
Um einen Kontrast zwischen den deutschen und englischen Texten zu erzielen, gab ich ihnen zwei verschiedene Schriftfarben und rückte die englischen Elemente, immer etwas unter die deutschen, ein. So werden die deutschen Texte zuerst gelesen und werden nicht von den englischen gestört.
Daraufhin konnte ich die einzelnen Textblöcke und Schriftzeilen aneinander angleichen und Bündigkeiten herstellen, damit es nach einer Einheit aussieht und nicht vereinzelte Elemente aus dem “Bild” fallen. Dafür verwendete ich Hilfslinien an denen ich mich orientierte.
Als alles einigermaßen saß, schickte ich die InDesign Datei an Sandra, damit sie ihre Bilder einfügen konnte. Sie korrigierte gegenenfalls noch meine Fehler und passte die Farben an denen der Bilder an. Dank ihr sieht das Booklet jetzt unglaublich toll aus, aber das werdet ihr auch bald sehen.
Dann bis zum nächsten Eintrag.
Eure Melanie


